SEO meets Webdesign

Webdesign meets SEO

Webdesign trifft SEO oder SEO trifft Webdesign, auf den ersten Blick gibt es hier vielleicht gar nicht viele Berührungspunkte, aber sieht man genauer unter die Haube der Webseite, kann man feststellen, dass ein Webdesign aus vielen Gründen einen großen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung haben kann. Das geht in beide Richtungen, positiver oder negativer Einfluss ist möglich. Ein schlechtes Webdesign führt schnell zu einer miesen User-Experience und diese zu schlechten Rankings bei Google. Ein tolles Webdesign falsch umgesetzt führt vielleicht zu größeren Problemen, was die OnPage-SEO Standards betrifft. Das Ziel einer Website sollte es sein, den Besucher genauso positiv anzusprechen, wie die Suchmaschine.

Webdesign und SEO wahren früher 2 paar Schuhe, heute nur eines

fritsch-webdesign-2-bad-for-seoGenau genommen haben in den 90er Jahren nur wenige Webseiten etwas besessen, was man als Webdesign bezeichnen konnte. Wer es versuchte (meist laienhaft allein zu Haus) zerstörte oft jede Benutzerfreundlichkeit (siehe: Webdesign Fails). Für die Suchmaschinen spielte die Benutzerfreundlichkeit keine Rolle. Websites mussten vor allem crawlbar und indexierbar sein. Keyworddichte spielte auch mal eine Rolle (bei Google wohl nicht), heute generell nicht mehr, zumindest Google versteht uns (im Gegensatz zu Bing) schon viel besser als damals (Google vs. Bing unten im Bild eine Suchanfrage im Vergleich). Es beobachtet unser verhalten und schließt damit auf die Richtigkeit der Rankings. Der Anfang ist getan – wer nun beim Anblick einer Webseite mit schmerzenden Augen zu Google zurückklickt und sich das nächste Ergebnis ansieht, der sagt Google: „Hey so was kannst du hier nicht anzeigen, dass will ich definitiv nicht sehen„. Passiert das mehrfach, dann verschwindet die Seite aus dem Ranking. Schlechtes Design ist also schlecht fürs Ranking. Nun wahr es einfach eine Webseite ohne jedes Design zu erstellen und sie sogar benutzerfreundlich oder responsive zu gestalten, wie diese: mother****website.com. Fehler konnten da ja gar keine passieren, aber bei neueren Webseiten? Slider schieben Inhalte aus dem sichtbaren Bereich, viele Inhalte tauchen erst auf, nachdem man etwas geklickt hat, andere Webseiten sind so groß, dass man mit Ajax Inhalte nachladen muss… Offensichtlich können hier viel mehr Fehler passieren, speziell kann es passieren, dass Google Inhalte oder auch Links nicht sieht. Was Google nicht sieht, das wird Google nicht ranken.

Google kann sehen

Inhalte ausblenden, kleine Überschriften mit wichtigen Keywords, große Spans mit leeren Floskeln, wenn man versucht zu „Webdesign Berlin Mitte“ gefunden zu werden, dann schreibt man das in eine kleine H1 am besten in den Footer. In einem Span-tag dann groß und breit „Willkommen auf unserer Webseite“. Diese Zeiten sind vorbei – Google kann nun sehen! Auch Texte per CSS von einem Ort an den anderen schieben nutzt nix: Billige SEO Tricks Ade. So sieht Google die Bitskin Startseite:

google-kann-sehen

Fast so wie Ihr, nur Couch und Pflanze sind verschoben, eine Brille braucht die Suchmaschine aber nicht. Begeht man ein paar typische SEO Fehler beim Webdesign, sieht Google manches anders. Blockiert man Resourcen (Bilder, CSS oder Scripte), riskiert man Positionen, ist die Website nicht mobil optimiert, dann wird man mit dem Handy oder Smartphone nicht gut gefunden.

So bekommt man SEO und Webdesign unter einem Hut

  • Denkt als erstes nicht an Keywords oder Google, denkt an den Besucher
  • Plant die Website, vor allem die Struktur
  • Seit Gläsern für Google, blockiert keine Ressourcen, die für die Darstellung wichtig sind
  • Write for „Human Beings“ – not for the maschines
  • Sorgt für schnelle Ladezeiten
  • Achtet auf indexier- und crawlbarkeit der Website
  • Ruft Sie mit der Search Console selbst bei Google ab (fetch as Google) und seht nach was Google sieht
  • Kümmert Euch um mobile Optimierung – die Internetnutzung mit dem Smartphone wird nicht abnehmen
  • Analysiert Eure Zielgruppe – nicht nur fürs Content Marketing (was wollen sie lesen) – sondern auch: Was würden sie gern sehen
  • Achtet auf eine gute Menüführung und denkt gleich daran: Viele Menüpunkte kann man auf dem Handy nicht darstellen
  • Vermeidet einfache (aber häufige) Fehler

Dann klappts auch mit der Suchmaschine!

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