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WordPress Tutorials #3: Seiten erstellen und bearbeiten

Wordpress Tutorial Seiten erstellen & bearbeitenIn diesem WordPress Tutorial werdet Ihr mit Schritt-für-Schritt Anleitungen für die Erstellung und Bearbeitung einer Seite bei WordPress verwöhnt. Wir gehen davon aus, dass ihr WordPress selbst installiert oder mit kompetenter Hilfe installiert habt. Außerdem habt ihr natürlich unsere informativen Beiträge Was ist WordPress? und unsere Einführung in die Oberfläche von WordPress gelesen.

Warum Seiten und keine Beiträge?

WordPress als reines Blog-System, benötigte noch keine Möglichkeit Seiten zu erstellen. Blogs bestehen eigentlich nur aus Blog-Beiträgen, die auf einer Hauptseite, nach Erstellungsdatum sortiert, dargestellt werden. Häufig kann man außerdem die Beiträge nach Kategorien sortieren.

Seiten entsprechen im Unterschied zu Beiträgen klassischen Unterseiten einer Webseite. Jeder Seite kann man ein individuelles Erscheinungsbild geben. Beiträge hingegen haben immer dasselbe Design. Deshalb verwendet man Seiten, um klassische Unterseiten für eine Webseite zu erstellen, wie z.B. die Startseite, Leistungen, Kontakt usw. Außerdem lassen sich bequem Unterseiten zu diesen Seiten anlegen. Anders als Beiträge kann man Seiten auch mit dem Menü-Builder von WordPress per Drag-and-Drop in die Navigation einfügen. Beiträge hingegen lassen sich nur mit Programmier-Erfahrung direkt ansprechen.

Google belohnt mobile Seiten im Ranking

Mobil optimierte Webseiten und GoogleGoogle feilt mal wieder an seiner Suchmaschine, diesmal an Icons und Textauszeichnungen für Seiten, die mobil optimiert sind – oder eben nicht. Auf der Test-Spielwiese der amerikanischen Version google.com werden seit Oktober mehrere Varianten der Auszeichnung getestet.

Enttäuschung vom Smartphone und Tablet-Nutzern vermeiden

Google will mit der Auszeichnung der Internetseiten böse Überraschungen vermeiden. Nutzer die mit Smartphones auf Seiten kommen, die nicht für mobile Geräte optimiert sind, verlassen diese Seiten schneller und kehren auch seltener zurück.

Varianten der Auszeichnung von mobil-optimierten Seiten

Dabei sind drei Varianten im Umlauf: Variante A zeigt einen simplen Text, Variante B zeichnet die Webseite mit einem Symbol als „mobil optimiert“ aus, Variante C macht das Gegenteil und „warnt“ den mobilen Nutzer vor diesem Suchergebnis.

Kriterien nach denen Google eine mobile Webseite bewertet

Google empfiehlt schon seit langem Webseiten so zu designen, dass sie auch für die mobile Darstellung geeignet sind. Besondere Freude lösen Responsive Designs aus, also Webseiten, die ohne Weichen über externe Domains oder Subdomains, Inhalte abhängig von der Größe der „Viewports“ also der Pixelbreite des Betrachter-Displays präsentiert. Dies kann simpel über sogenannte „Media Queries“ passieren, die für jedes Gerät z.B. andere Schriftgrößen ausgeben. Auch in den Webmaster Tools kann man neuerdings ablesen, ob eine Webseite für die mobile Darstellung geeignet ist.

Die fünf Hauptkriterien sind auch in den Google Webmaster Tools zu sehen. Wir wollen sie euch kurz vorstellen, vielleicht könnt ihr ja ein paar Schrauben an eurer Webseite drehen, um sie fit für die mobile Zukunft zu machen.

Viewport nicht konfiguriert

Mit dem Viewport Metatag legt man fest, dass die Breite der Webseite der Bildschirmgröße des Geräts entspricht, auf der man Sie betrachtet. Das Viewport-Metatag gehört wie alle anderen Metatags in den Head-Bereich einer Webseite:

<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1">

Google überprüft, ob das Metatag gesetzt ist – damit ist ein Anhaltspunkt für „Mobile-friendly“ gegeben.

Touch-Elemente zu klein

Sind die Touch oder Navigationselemente einer mobilen Webseite zu klein, haben Smartphone-Nutzer Schwierigkeiten diese mit Ihren Fingerspitzen zu bedienen ohne zu zoomen. Google empfiehlt eine Mindestgröße von 48px für Touch-Elemente.

Kleine Schriftgrößen

Ebenfalls sollte die Schriftgröße entsprechend angepasst sein, damit die Seite ohne zoomen gut lesbar ist. Der Zeilenabstand sollte 1.2 entsprechen, die Zeilenlänge ein Kompromiss zwischen Lesbarkeit und der Höhe der Webseite (wie weit man scrollen muss).

Benutzung von Flash

Verwendet man Flash-Elemente auf den eigenen Webseiten, schließt man damit ein Große Zahl potentieller Besucher einfach aus, z.B. die Apple Gemeinde mit iPhones und iPads. Adobe Flash tritt zwar bereits den Rückzug auf normalen Webseiten an, wird dennoch oft bei interaktiven Elementen oder als Spielerei eingesetzt. Lieber darauf verzichten!

Inhalte werden nicht auf die Größe des Viewports angepasst

Das Metatag Viewport im Header zu haben ist schön und gut, wenn man eine Webseite hat, die Elemente mit fester Breite enthält. Dazu zählen oft Grafiken, die besser mit einer variablen Breite ausgezeichnet werden: Also lieber „max-width: 100%“ oder „width: auto“ statt „width: 500px“.

Fazit

Wer seine Webseite jetzt für die Darstellung auf mobilen Geräten optimiert, sorgt nicht nur dafür, dass sie für eine breitere Masse sichtbar ist, sondern auch, dass sie mit vorn dabei ist, wenn (mit Sicherheit) diese Optimierung zu einem Rankingfaktor wird.

Googles Webspam Guru macht länger Pause

Der Kopf des Google Webspam Teams, Matt Cutts, verlängert seine Abwesenheit bei Google. Der Erfinder von Safesearch und langjähriger Vorantreiber des spam-freien Internets will sich mehr Zeit für seine Frau nehmen.

Schon im Juli diesen Jahres beschloss Cutts dem Webspam Team eine Weile den Rücken zu zu kehren. Vage formulierte er, dass er Ende Oktober wieder zurückkehre. Kurz vor dem Ablauf dieser Frist erklärte er seine Auszeit bis ins Jahr 2015 zu verlängern. Zweifler vermuten, er kehrt gar nicht mehr zu Google zurück, zumindest nicht in Ausübung seiner bisherigen Position.

Einer der Gründe für seine Verlängerung ist, dass das Webspam Team bestens ohne ihn funktioniert hat:

„I’ve been talking to people on both the algorithmic and manual webspam teams during my leave, and they’ve been doing a top-notch job.“

 

Da das Webspam Team auch ohne Cutts reibungslos funktioniert, braucht ihr euch um schwerwiegende Auswirkungen auf eure Suchmaschinenoptimierung keine Sorgen zu machen. Die Panda- und Pinguin-Updates rollen natürlich nach wie vor kontrolliert und vorangekündigt aus, nach wie vor wird daran gearbeitet, die Suchmaschine weiter zu verbessern. Achtet weiterhin regelmäßig auf Warnungen und Tipps in euren Webmaster Tools, dann kann nichts schiefgehen.

Nur auf seine reizenden Videos müsst ihr verzichten… Dafür gibt es eine große Auswahl an Hilfequellen, die sehr übersichtlich und anschaulich sind:

Also, keine Angst: Google lässt euch nie allein 🙂

Foto: Matt Cutts Headshot” by Jehochman

Pinguin keep rollin‘

pinguin-update-drei

Am 20. Oktober hat Google das Pinguin Update ausgerollt, und noch immer rollt es. Laut Google kann es noch einige Wochen dauern, bis man von einem Abschluss des Updates sprechen kann. Ohnehin sind nur 1% der Suchergebnisse weltweit betroffen.

Kurz nach dem Hype um das Update „Pinguin 3.0“ war schnell klar, hier rollt gar nichts. Sehr langsam macht sich der Pinguin auf den Weg. Zwar berichteten schon renommierte SEOs aus dem englischsprachigen Bereich über einige Fluktuationen ihrer Webseiten, allerdings häufig mit marginalen Veränderungen. Seiten, die der letzte Pinguin heftig getroffen hatte und danach artig aufgeräumt wurden (durch Abwertung von Links), verzeichnen jetzt einen positiven Trend.

Auch das letzten Panda Update rollte langsam aus, die Veränderungen waren nicht schlagartig zu bemerken. Wieder muss man die Veränderungen kontinuierlich beobachten und ständig sein Linkprofil im Auge behalten. Vielleicht will Google uns in dieser Hinsicht erziehen, nicht spontan auf große Updates zu reagieren sondern regelmäßig auf unsere Links zu achten.

Nichtsdestrotrotz sollten wir unsere Webseiten im Auge behalten, auch wenn wir keine großen Sprünge in den Rankings zu erwarten haben. Besonders im Fokus sollten natürlich Seiten mit vielen eingehenden und ausgehenden Links sein. Falls es Nachrichten über das Ende des Updates geben sollte, informieren wir euch sofort!